Auch Sachsen LB in Not

19.08.2007
Die US-Hyptothekenkrise hat in Deutschland zum zweiten Mal richtig zugeschlagen. Nach der Mittelstandsbank IKB (Düsseldorf) drohte nun auch bei der Sächsischen Landesbank (Sachsen LB) alles zu kippen -Milliardenverluste wären vorprogrammiert. Um dies zu verhindern erhielt sie einen kurzfristigen Kredit von 17,3 Milliarden Euro, von der Sparkassen Finanzgruppe. Dieser Betrag entspricht dem Gesamtwert der Sachen-LB-Tochter Ormond Quay, eine irischen Investmentgesellschaft, durch die die Sachsen LB erst in die Schieflage geraten ist. Grund dafür ist, dass sich Ormond Quay wegen dem schwierigen Marktumfeldes nicht mehr bei Commercial Papers (CP) ausreichend refinanzieren konnte.
Bank-Sprecher Fank Steinmeyer meinte: "Es handele sich um ein temporäres Problem"