Börsenmakler
Der Börsenmakler ist eine Art Vermittler, der Geschäfte an der Börse ausführt. So nimmt ein Börsenmakler Kauf- und Verkaufsaufträge an und führt diese an der Börse aus. Schaltete früher n-tv live in die Frankfurter Börse, waren es die Börsenmakler, die wild gestikulierend und schreiend durch die Börse flitzten. Zur heutigen Zeit geschieht das immer mehr öfters in der Stille hinter dem Computer.
Im deutschsprachigen Raum wird oft statt Börsenmakler lediglich Makler gesagt. Diese spalten sich in amtlichen Maklern (auch Kursmakler genannt) und freien Maklern. Zwar wird seit dem 3. Finanzmarktförderungsgesetz nicht mehr zwischen amtlichen und freien Börsenmaklern unterschieden, dennoch sollte man die früheren Unterschiede, dieser zwei Makler-Formen kennen.
Bei einem amtlichen Makler handelt es sich um eine Person, die von der jeweiligen Behörde eines Landes, die für die Börsenaufsicht zuständig ist, bestimmt und vereidigt wurde. Ein amtlicher Makler vermittelt "eigene" aber auch fremde Wertpapiere und ermittelt dadurch den Kurs.
Der Freie Makler wird vom Börsenvorstand zugelassen. Die Freie Makler ermitteln nur die Kurse der im Freiverkehr gehandelten Wertpapiere. Erlaubt ist es den Freie Makler zwar mit allen Wertpapieren des amtlichen Marktes zu handeln, Schwerpunkte sind aber meist auf dem geregelten Markt und im Freiverkehr.
Ein Börsenmakler verdient nicht an der Kursdifferenz, sondern an einer ausgemachten Provision, die er je Transaktion dem Kunden berechnet.
In den USA ist unter einem Börsenmakler, je nach Börsentyp, entweder ein Account Executive (AE), Associated Person (AP), oder ein Registered Commodity Representative (RCR) gemeint.
Um sogenannte Trades (Käufe oder Verkäufe) durchführen zu können, reicht nicht immer die Stimme. Deshalb gibt es neben einer eigenen